Konferenzen: Digitalisierung von schriftlichem Kulturerbe

30. und 31. März im „Institut national du patrimoine“

Parallel zum Start der Massendigitalisierung von gedruckten Büchern, nimmt die Digitalisierung von Manuskripten und handschriftlichen Archiven einen zunehmend bedeutsameren Platz innerhalb der Bemühungen ein, das schriftliche Kulturerbe zu befördern.

Nachdem sich die Digitalisierung zunächst auf kleinere Projekte beschränkte oder einzelne “Schätze” in den Beständen der Institutionen in den Blick nahm, erweitert sich aktuell der Rahmen von Digitalisierungsprojekten, oftmals hin zu Formen der Zusammenarbeit auf nationaler oder internationaler Ebene.

Der vor Kurzem erfolgte Start der Europeana Regia, einem europäischen Projekt mit Schwerpunkt auf drei Gruppen von Handschriften des Mittelalters und der Renaissance, die heute auf verschiedene Institutionen verteilt sind, bietet die Möglichkeit einer Bestandsaufnahme. Die Konferenzen, die eine Verbindung zwischen Präsentationen abgeschlossener Projekte und aktuellen bzw. zukünftigen Projekten herstellen (sowohl in technischen wie auch wissenschaftlichen Fragestellungen) wollen reflektieren, pragmatisch und operativ ausgerichtet sein. Sie sind offen für die Allgemeinheit aber auch für Verantwortliche von Sammlungen, Projektleitung und Digitalisierung in Bibliotheken, Museen und Archiven.

Wissenschaftliches Komitee: Thierry Delcourt, General Library Curator, Direktor der Handschriftenabteilung, BnF, und Gennaro Toscano, Professor, Direktor Forschung und Scientific Relations, Inp

Organisation : Emilie Maume, Kultur- und Wissenschaftsprogramm und Patronage

Dienstag, 30. und Mittwoch, 31. März, 9:30-18:00 Uhr
Colbert Auditorium, 2 rue Vivienne, 75002 Paris
Eintritt frei, begrenzte Sitzplätze

UPDATE: Die Symposiumsberichte sind auf der Internetseite des Institut national du patrimoine (Paris) einsehbar.